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Sehenswertes auf der 6. Etappe
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Goseck
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Der historische Ort Goseck ist schon im 9. Jh. beurkundet.
Später war das Schloss Goseck Stammsitz der Pfalzgrafen von Sachsen.
In unmittelbarer Nähe des Schlosses entdeckten Archäologen der
Martin-Luther-Universität Halle und des Landesamtes für Archäologie
Sachsen-Anhalt das älteste Sonnenobservatorium Europas. Nur etwa
25 km vom Fundort der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra - mit
der ältesten konkreten Himmelsdarstellung der Welt - lässt dieser
Fund die Vermutung bestätigen, dass bereits die frühen Ackerbauern
der Zeit um 5000 v. Chr. Aufwendige Beobachtungen der Gestirne durchführten.
Erste Ausgrabungsergebnisse sind auf Präsentations-tafeln an der
Ausgrabungsstätte und im Schloss Goseck zu besichtigen.
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Schönburg
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5 km von Naumburg entfernt im gleichnamigen Ort liegend
erhebt sich die Schönburg auf einem Sandsteinfelsen etwa 40 m über
der Saale. Als eine der ältesten Saaleburgen ist sie ein Musterbeispiel
spätromanischer Befestigungskunst. Die heute noch erhaltenen älteren
Bauten und Bauteile der Schönburg wurden vor allem im 12. und 13.
Jahrhundert errichtet. Da die Anlage nach der Verbreitung der Feuerwaffen
nicht mehr den militärischen Erfordernissen angepasst oder zum Schloss
umgebaut wurde, blieb ein erheblicher Teil aus dieser Bauzeit erhalten.
Sehenswert ist vor allem der 32 m hohe Bergfried (3,60 m Mauerstärke,
ursprünglicher Eingang in 8m Höhe).
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Weißenfels
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1185 ließ Markgraf Otto von Meißen am Fuße
des Burgberges eine städtische Siedlung errichten. Die fünf
parallel und fast gerade ver-
laufenden Straßen führen heute noch zum zentral gelegenen Marktplatz.
Im 17./18. Jh. war die Stadt Sitz der Herzöge von Sachsen-Weißenfels.
An deren Häfen u.a. Bach, Händel und Krieger wirkten. Die industrielle
Entwicklung des 19. Jh. prägt vor allem das heutige Stadtbild.
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Burgwerben
Die ehemalige Burg sorgte für den Schutz des Saaleüberganges.
Bekannt wurde der Ort durch sein Rittergut und den Weinanbau.
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Heinrich-Schütz-Haus
1651 wurde der Renaissancebau von dem Komponist Heinrich Schütz als
Altersruhesitz erworben.
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Novalishaus
In dem Barockgebäude (um 1680) lebte der deutsche Dichter der Frühromantik
Friedrich von Hardenberg 1772-1801). der unter dem Namen Novalis bekannt
wurde.
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Schloss Neu-Augustusburg
Auf den Ruinen der 1644/45 zerstörten Burg wurde in den Jahren 1660-94
die frühbarocke Anlage errichtet. Das Schloss beherbergt heute ein
Schuhmuseum sowie eine heimatkundliche Sammlung. die Schlosskapelle und
die Herzogs-Gruft. |
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Treben
Seit dem 9. Jh. Kirche ohne Dorf genannt, da nur noch die
Dorfkirche erhalten ist. Sie beherbergt einen schönen Flügelaltar
(um 1520).
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Bad Dürrenberg
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993: Erste urkundliche Erwähnung des Ortsteiles Keuschberg.
(König Otto III. schenkte dem Kaplan Günter am 5. 7. 993 zwölf
königliche Hufen im Dorfe Uglici [Öglitzsch] im Burgwart Cuskiburg
[Keuschberg]) 1741: Der kurfürstlich-sächsische Bergrat Johann
Gottfried Borlach (1687-1768) unternimmt Bohrversuche bei Keuschberg.
1763: Bohrung erfolgreich, seither ständiger Solefluß (10,63
Prozent Salzgehalt) Die Salinestadt wurde 1763 von Borlach gegründet.
1935 wurde Dürrenberg auf Grund seiner Kurerfolge, welche nicht weniger
erfolgreich waren als die anderer berühmter Kurorte, der Titel Bad
zuerkannt. 1946: Bad Dürrenberg erhält Stadtrecht. Von 1846-1965
war Bad Dürrenberg auch Kurstadt; sehenswert ist deswegen auch sein
10 ha großer Kurpark. Zum Salinenkomplex gehört der 1764 erbaute
Borlachturm, der sich über einem 223 m tiefen Schacht erhebt. Auf
dem Gelände befindet sich auch das Borlachmuseum. Das Gradierwerk
mit rund 900 Meter Länge ist das größte zusammenhängende
in Europa. Im Stadtteil Goddula (3 km südlich) befindet sich ein
frühgeschichtlicher Grabhügel, der als Naturdenkmal gilt. Empfehlenswert:
das jährlich Ende Juni stattfindende Brunnenfest.
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Merseburg (Saale)
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Am Rande des östlichen Harzvorlandes liegt die Domstadt
Merseburg. Die Stadt wurde im 9. Jh. erstmals urkundlich erwähnt.
König Heinrich 1. gründete hier während seiner Regentschaft
eine Pfalz, in der mehr als 20 Reichstage abgehalten wurden. Im Domarchiv
entdeckte man 1841 die Merseburger Zaubersprüche, die als einzige
deutsche Aufzeichnung aus vorchristlich-heidnischer Zeit gelten. Die Stadt
ist in den Routenverlauf der Straße der Romanik integriert
und touristischer Anziehungspunkt in Sachsen-Anhalt.
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Dom St. Laurentii et Johannes baptistae
Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1015. Sehenswert ist die bronzene
Grabplatte Rudolfs von Schwaben (gestorben 1080) und eine Ladegastorgel
(1855).
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Neumarktkirche St. Thomae
Die romanische Kreuzbasilika wurde im Jahre 1188 erstmals erwähnt.
Sehenswert ist die Knotensäule am Eingangsportal.
Schloss: Die Anlage wurde in den Jahren 1245-65 vom Bischof von Wann errichtet,
Später wurden einige Um- und Neubauten vorgenom-
men. Sehenswert ist dar Schlossgarten mit Obelisken der Herzogpaare sowie
der Schlossgartansalon, ein barocker Festsaal für Gartenfeste.
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Kirchenruine St. Sixti
1045 wurde dort eine Kirche gegründet. Seit dem 30jährigen Krieg
steht nur noch eine Ruine. Ihr Turm wurde 1888/89 zum Wasserturm umgebaut.
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Stadtkirche St. Maximi
Im Jahre 1247 erstmals erwähnt, ist sie seit 1543 evangelische Stadtpfarrkirche.
Sie hat einen neugotischen Turm.
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Südpark
Im ca. 30 ha großen Naherholungsgelände finden wir neben einem
Bestand an einheimischen Tieren auch Exoten und verschiedene Vogelarten.
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Halle (Saale)
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Halle kann auf eine über l000jährige Geschichte
zurückblicken. Die Stadt verdankt ihre Entwicklung den Solevorkommen:
Das keltische Wort Hall heißt nichts anderes als Salz.
Durch den Handel mit Salz gelangte die Stadt schnell zu Reichtum. Mit
Beginn des Braunkohle-
abbaus Mitte des 19. Jh. entwickelte sie sich zur lndustriestadt. Heute
ist Halle Zentrum der Chemieindustrie. In den sechziger Jahren entstand
als Entlastungsstadt für Arbeiter der Leuna- und Bunawerke
Halle-Neustadt (1990 eingemeindet). Von 1952-90 war Halle Bezirkshauptstadt.
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Alter Markt
Auf einem dar ältesten Plätze der Stadt steht der 1906 errichtete
Jugendstilbrunnen Der Esel, der auf Rosen geht. In der näheren
Umgebung befinden sich auch sehenswerte alte Bürgerhäuser aus
dem 16. Jh.
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Burg Giebichenstein
Die Erzbischöfe von Magdeburg erklärten 968 die Burg Giebichenstein
zu ihrer Residenz. In der Burg an der Saalebrücke hat man das Architekturmuseum
untergebracht. Von der im 30jährigan Krieg zerstörten Oberburg
sind einige Teile erhalten geblieben. Die Schule für industrielle
Formgebung hat ihren Sitz in der Unterburg.
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Botanischer Garten
In dem zur Martin-Luther-Universität gehörenden Botanischen
Garten sind fast 4 000 Pflanzenarten zu bewundern.
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Dölauer Heide
Auch als Stadtforst Halle bezeichnet, ist sie ein 765 ha großes
Naturschutzgebiet, das fast bis zum östlichen Harzvorland reicht.
In dem mit schönen Wanderwegen und einem Naturlehrpfad ausgestatteten
Gebiet sind jungsteinzeitliche Hügelgräber und die Ruinen einer
befestigten Steinzeitsiedlung zu finden. Der auf dem Kolkberg stehende
Aussichtsturm bietet eine gute Rundumsicht.
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Dom
1280-1330 wurde die frühgotische Hallenkirche errichtet. Im Laufe
der Zeit wurde sie mehrmals baulich verändert und zwischen 1531-37
durch die Residenz ergänzt. Innen sind 17 lebensgroße Statuen
zu sehen.
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Geiseltalmuseum
Hier sind die berühmten Pflanzen- und Tierfossilien, die bei Halle
in der Braunkohle gefunden wurden, zu sehen.
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Geschichtsmuseum
Das Museum ist in dem ehemaligen Wohnhaus des Philosophen Chr. Wolff (1679-1754)
untergebracht und zeigt die Stadtgeschichte.
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Halloren-Salinenmuseum
Auf dem ehemaligen Salinengelände werden die Salzgewinnung in einer
Siedepfanne und das Brauchtum dar Salinenarbeiter gezeigt.
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Händelhaus
In dem 1550 erbauten Gebäude wurde 1685 der Komponist Georg Friedrich
Händel geboren. In dem Haus sind Ausstellungsstücke über
sein Leben und Werk sowie einige Musikinstrumente untergebracht.
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Kulturpark Saaleaue
In dem Kultur- und Erholungspark sind eine Freilichtbühne. Pioniereisenbahn,
mehrere Ausstellungshallen, ein Vergnügungspark, Raumflugplanetarium
und einige Sportstätten zu finden.
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Marktkirche St. Marien
An der Stelle zweier romanischer Kirchen entstand in 24jähriger Bauzeit
die von Nickel Hofmann fertiggestellte, spätgotische dreischiffige
Hallenkirche. Auffallend sind die beiden unterschiedlichen Turmpaare,
von denen die beiden östlichen Türme mit einer Brücke verbunden
sind. Im Innern dar Kirche befinden sich ein spätgotischer Flügelaltar
und eine Kanzel aus dar Renaissance. Hier predigte Martin Luther und Händel
spielte auf der Orgel.
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Moritzburg
Als Zwingburg der Erzbischöfe von Magdeburg im gotischen Stil von
1484-1503 erbaut. Auf drei Seiten wird der Bau von tiefen Gräben
umgeben. Von 1901-13 wurde die im 30jährigen Krieg ausgebrannte Burg
vollständig wiederhergestellt. Heute ist die Staatliche Galerie (deutsche
Malerei des 19./20. Jh., eine umfangreiche Münzsammlung) darin untergebracht.
Besonders erwähnenswert sind noch die prachtvollen Braut- und Gerichtszimmer
der Halloren (1616 bzw. 1594) und die Porzellansammlung
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Pfarrkirche St. Moritz
1388 begann Konrad von Einbeck mit dem Bau der dreischiffigen, spätgotischen
Hallenkirche. Von ihm stammen auch die Zahlreichen Plastiken (u. a. Trauernde
Maria) und ein Selbstbildnis von 1420.
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Roter Turm
Der im 15. Jh. erbaute und im Zweiten Weltkrieg zerstörte Turm wurde
1976 wiederaufgebaut. Der freistehende Glockenturm war einst Ausdruck
des Selbstbehauptungswillens das städtischen Bürgertums.
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Stadtgottesacker
Nickel Hofmann schuf 1558-1594 die große Renaissanceanlage. Mehrere
berühmte Gelehrte haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
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Zoologischer Garten
Im Jahre 1901 wurde in reizvoller Lage auf dem Reilsberg (Aussichtsturm)
der Zoologische Garten angelegt. Neben den Tierhäusern gibt es ein
naturgetreues Freigehege und einen Großflugkäfig.
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